Ausgehend von der Leitfrage „Zwischen Integration und Abgrenzung? – Alte und neue Minderheiten in Europa“ sowie basierend auf den Erfahrungen der Teilnehmer, wird im Rahmen der Werkstatt ein biographiebasiertes Theaterstück entstehen. Die Werkstatt wird von dem Berliner Regisseur Boris Friedewald geleitet, die choreographische Leitung hat Sermin Kayik aus Bochum.
Das Stück wird von den Jugendlichen am 17. April um 19 Uhr im Rahmen des OFF-Pécs-Programms der Kulturhauptstadt im Művészetek és Irodalom Háza, Széchenyi tér 7-8, in Pécs aufgeführt. Die Aufführung findet in deutscher Sprache statt, ungarische Untertitel sind vorgesehen.
Die Städte Pécs und Essen/Ruhr haben sehr viel mehr gemeinsam, als ihren diesjährigen Status der Europäischen Kulturhauptstadt 2010. Beides sind multiethnische Regionen, deren Integration von Migranten jedoch nach historisch unterschiedlich entwickelten Sozialstrukturen erfolgt ist. Die gegenwärtige Lebenswirklichkeit dieser Strukturen spielerisch zu untersuchen, ist das Anliegen des deutsch-ungarischen Jugendprojektes „Heimspiel in zwei Welten“.
Partner des Projekts ist u.a. OFF-Pécs. Förderer sind das Institut für Auslandsbeziehungen e.V., die Donauschwäbische Kulturstiftung, die Robert Bosch Stiftung, das Lenau Haus Pécs u.a..
Kontakt:
Sarolta Fogarasi, GJU – Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher, Lendvay u. 22, 1062 Budapest, Tel.: +36 1 269 1084, Email: buro@gju.hu
Anne Südmeyer, HdU – Haus der Ungarndeutschen, ifa-Kulturmanagerin, Lendvay u. 22, 1062 Budapest, Tel.: +36 1 269 1081, Email: suedmeyer@ifa.de